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Ja….. wir heiraten.

Und ihr seid zum Sektempfang eingeladen.

19.10.2019
11 bis 14 Uhr
Chausseehaus
Darmstädter Straße 49
65428 Rüsselsheim

 

 

Parken: Auf dem Parkplatz direkt neben dem Chausseehaus. Der Rüsselsheimer Bahnhof ist ebenfalls in direkter Nachbarschaft.

Es erwartet euch: Einfach nur ein kleiner großer Sektempfang. Und zwar ganz ohne Hochzeits-Chichi.  Es gibt keine Herzchendeko, keine Braut im weißen Kleid, keine Ringe, keine Blumenkinder. Sondern einfach nur euch und uns. Wir wollen ganz unkompliziert mit euch anstoßen, eine Kleinigkeit essen und uns freuen, dass es uns alle gibt. Ab 14 Uhr hat der Freie Kunst- und Kulturverein Rüsselsheim (FKK) dann noch etwas für euch vorbereitet. Dazu später mehr. 

Dresscode: casual

Beiträge: Wenn ihr gerne ein peinliches Spiel vorbereiten, einen Tanz aufführen oder eine Rede halten wollt – Lasst euch nicht aufhalten. Alles kann, nichts muss. Aber bedenkt: Es ist nur ein kurzer Sektempfang. Bereits angefragt und zugesagt: Musik von Saxophonist Stephan Völker. Und das wird garantiert großartig!

Geschenke: Gerne einfach gar nichts. Das ihr kommt, ist Geschenk genug. Und bitte, bitte, bitte kauft uns nichts. Platz für Selbstgebasteltes haben wir auch nur sehr begrenzt. Wenn ihr unbedingt etwas dalassen wollt: Wir stellen eine Box für Bargeld auf. Damit füllt ihr unsere Reisekasse – geplant ist New York City im Frühjahr 2020. Und das wird teuer.

Kulturprogramm: Ab 14 Uhr haben wir noch etwas ganz Besonderes für euch! Mitglieder des in Rüsselsheim weltbekannten Freien Kunst- und Kulturvereins (FKK) haben drei parallel stattfindende, aber thematisch ganz unterschiedliche, Führungen für euch vorbreitet. Für eine müsst ihr euch entscheiden. Schwer, weil alle sehr gut!

Verna Park
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Kunstpfad-Explorer

Im Herzen dieser Stadt…

Eine Führung zur Geschichte, Philosophie und Lyrik des Verna-Parks

Ein Kleinod unter den Gärten des Rhein-Main-Gebiets, der spätromantische Landschaftsgarten Verna-Park. Alle Elemente, die eine solche Anlage charakterisieren, sind in ihm vereint. Auf geschwungenen Wegen bewegt man sich von einem Landschaftsbild zum nächsten, vorbei an künstlichen Ruinen, Tempeln, Obelisken, einer Mühle, einem Teich und variantenreichen Bepflanzungen. Eine Gartenidylle wird erlebbar, die von der Sehnsucht nach einer entfernten Vergangenheit und nach einem einfachen Leben geprägt ist. Historiker Christian Bihn lädt ein zum lyrisch-philosophischen Spaziergang zu Geschichte, Ideenwelt und Wandel des Parks und der wechselhaften Geschichte der Freifrau von Verna.

 Supernova Motorcity

 

Vom Dorf zur Stadt und zurück!

Ein Dorf. Unbedeutend. Bis 1859 ein 22-jähriger Rüsselsheimer nach Paris geht und zurückkommt. Letzteres ist heute undenkbar. Heute ziehen höchstens noch Frauen aus Limburg der Liebe wegen hierher.
Im Kuhstall seines Onkels beginnt Adam Opel Nähmaschinen zu bauen.
Industrialisierung. Die Stadt explodiert. Weltgrößte Fahrradproduktion. Autos. GM kauft das Werk. Im Weltkrieg ist man kriegswichtig und wird bombardiert. Wiederaufbau. Wirtschaftswunder. Vollbeschäftigung. Opel ist Marktführer. Babyboom. Diplomat V8, Commodore, Manta, Ascona, Kadett. Die Steuereinnahmen sprudeln. Rüsselsheim gehört zu den reichsten Städten der Republik. Man baut. Schwimmbäder, Kirchen, Sporthallen, Schulen, Einkaufszentren, Fußgängerzonen, Wohngebiete. Rüsselsheim wird so schnell zusammengebaut wie ein Auto. Alles zugeschnitten auf das Werk. Man sieht die Spuren dieser Planung noch heute im ganzen Stadtbild.
Ölkrise, Globalisierung, Produktionsverlagerungen, Entlassungen. Ende der Goldgräberstimmung. Das Werk nutzt nur noch 20% seiner Fläche und Arbeiter*innen. Einst steuertechnisch die reichste Stadt der Republik, teilt Rüsselsheim seit Jahren das Schicksal der sie prägenden Industrie – man ist im Rückwärtsgang unterwegs – und das mit Vollgas. Die aufgeblähte Infrastruktur entbehrt realer Nachfrage, zu den für das Jahr 2000 prognostizierten 100.000 Einwohner fehlen immer noch 40.000. Schwimmbäder, Wohnheime und Geschäfte schließen. Die architektonische Hülle kann nicht so schnell schrumpfen wie das Leben in ihr.

Machen Sie mit Steffen Jobst eine Sightseeingtour durch die einst blühende Innenstadt Rüsselsheims. Hier war Ingo Kemper im Spielzeugladen, bekam Schuhe gekauft, hat im Superham seinen ersten Hamburger gegessen und in der ehemaligen Güterverladehalle Radio gemacht.
Schauen Sie sich an, was von dieser Stadt noch übrig ist oder nie fertig wurde. Sehen Sie, was Ingo Simone nie sehen lassen wollte. Doch Liebe überwindet vieles. Auch die Rüsselsheimer Innenstadt.

Kunstpfad-Explorer*

Entdecke den Rüsselsheimer Kunstpfad
Zur Hochzeit wünscht man den frisch Vermählten, dass ihre Liebe niemals rosten möge. Warum das mit dem Rost in der Kunst aber manchmal sogar gewollt ist, und, was es mit dem dauerparkenden Beton-Manta, dem schwarzen Looping und der kurios geschwungenen Sitzbank am Rüsselsheimer Mainvorland auf sich hat, dass erklärt Kunsthistorikerin Kristine Rygiel beim Spaziergang entlang des Kunstpfads am Rüsselsheimer Mainvorland.

Und jetzt ihr: Bitte gebt uns bis zum 1.10. Bescheid mit wie vielen Personen (Erwachsene und Kinder) ihr kommt und an welcher Führung ihr teilnehmen wollt. Am besten per E-Mail an: diehochzeitdesjahres@gmx.ch.
Beim Sektempfang selbst steht euch unsere liebe Freundin Claudia Miebach für alle Fragen und Nöte zur Verfügung. Sie ist autorisiert in unserem Namen alles so zu entscheiden, wie sie es für richtig hält. Und falls ihr ernsthaft einen Beitrag plant, bitte kündigt das vorher auch bei Claudia an – am liebsten per WhatsApp (0163 9896096).

Simone + Ingo = Singo

Du brauchst mehr Infos

zum@chausseehaus.net